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Motor & Sport

Aquajogging

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Aquajogging-Kurse werden in dem meisten Schwimmbädern angeboten

Joggen unter Wasser

von Renate Kaiser\n \n Aquajogging, das bedeutet laufen oder joggen unter Wasser. Bei dieser Art des Trainings werden die Gelenke, die Wirbelsäule und der komplette Bewegungsapparat wesentlich weniger belastet als beim Joggen an Land. Dafür sorgt der höhere Auftrieb des Wassers. Sehnen, Bänder, Knochen und Gelenke werden weniger beansprucht. Aquajogging findet  im Tiefwasserbecken statt, es gibt also keine Bodenberührung. Aus diesem Grund entfällt die Stoßbelastung der Wirbelsäule und der Gelenke.  Deshalb ist dieser Sport auch ideal für ältere Menschen;  für Menschen, die übergewichtig sind;  für Menschen, die nach einer Fuß- oder Beinverletzung wieder mit dem Sport beginnen möchten;  für Menschen, die länger keinen Sport betrieben haben.\n \n Beim Joggen oder Laufen im Wasser entsteht ein verstärkter Druck auf die Blutgefäße. Da mehr Blut zum Herzen strömt, kann der Herzmuskel mehr Blut in den Kreislauf pumpen. Somit muss das Herz weniger arbeiten, um den Körper mit Blut zu versorgen. Deshalb liegt die Pulsfrequenz beim Aquajogging rund 10 – 20 Schläge unter dem Puls bei einem Jogger an Land. Man stärkt also das Herz-Kreislauf-System ohne es so stark zu beanspruchen. Und durch den Wasserwiderstand werden die Muskeln noch zusätzlich gestärkt. Dieser Widerstand sorgt auch dafür, dass beim Aquajogging mehr Kalorien verbraucht werden als beim normalen Joggen an Land. Zudem trainiert es die koordinativen Fähigkeiten und die Konzentrationsfähigkeit.\n \n Am besten lernt man Aquajogging in einem Kurs. Diese werden in fast allen Schwimmbädern, aber auch in Rehabilitationseinrichtungen angeboten.\n \n Ein Aquagürtel sowie Fußmanschetten, hantelförmige Auftriebsgeräte usw. sorgen dafür, dass der Kopf über Wasser bleibt und man sich auf die Laufbewegungen unter Wasser konzentrieren kann. Alle Auftriebshilfen, wie Beinschwimmer, Aqua-Discs, Hanteln, Sticks werden von den Kursleitern zur Verfügung gestellt und sorgen für ein abwechslungsreiches Training. Die anspornende Kursmusik und das Erlebnis in der Gruppe sorgen für die nötige Motivation.\n \n Aquajogging kann man relativ schnell erlernen. Man sollte auf eine aufrechte Körperhaltung achten, der Körper sollte weder zu sehr in die Vor- noch in die Rücklage geraten. Wichtig ist, die Bauchmuskeln angespannt zu halten. Der Aquagürtel hilft, den Körper aufrecht zu halten.  Im Idealfall ist der Körper minimal nach vorne gebeugt, die Arme sollten nicht paddeln, sie werden parallel zum Beckenboden geführt, der Ellbogen ist dabei ca. 90 ° gebeugt.\n \n Es gibt mehrere Techniken: Der Schrittlauf, hier macht man ca. 25 – 35 Schritte pro Minute ist eine Kombination aus Lauf- und Radfahrbewegung. Hierbei sollte der Unterschenkel deutlich nach vorne geschwungen werden, ähnlich wie beim Fußballspielen. Beim Schreitlauf werden ca. 20 – 30 Schritte pro Minute ausgeführt, die Schritte sind etwas größer und die Knie werden höher angehoben. Im Kniehebelauf, bei dem ca. 30 – 35 Schritte pro Minute ausgeführt werden, hebt man die Knie abwechselnd bis zur Waagerechten an und streckt das Bein nach hinten-unten. Beim Robo-Jogg macht man 15 – 10 Schritte pro Minute und bewegt die vollständig gestreckten Beine nach vorne und hinten, was ein bisschen an die Fortbewegung von Robotern erinnert.\n \n Abwechslung entsteht beim Training durch Veränderung der Schrittgrößen, Tempovariationen, durch den Einsatz der Arme und das Benutzen verschiedenster Auftriebshilfen. Somit werden die verschiedensten Muskelgruppen, Koordination und Konzentration trainiert.\n \n Aber Aquajogging kann noch viel mehr. Mit gezieltem Aquajogging-Training kann man auch seine Ausdauer beim Laufen an Land deutlich steigern. Wie das möglich ist, erläutern wir in der nächsten Woche.\n \n  



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