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Westernhagen live in Berlin!

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Westernhagen live in Berlin!

16. und 17. Juli - Volksbühne Berlin

Marius Müller-Westernhagen (* 6. Dezember 1948 in Düsseldorf), später auch nur Westernhagen, ist ein deutscher Rock-Musiker und Schauspieler. Mit rund 11,2 Millionen verkauften Tonträgern gilt er als einer der erfolgreichsten deutschen Musiker.[1] Sein Vater war der Schauspieler Hans Müller-Westernhagen.\n \n Leben und Karriere\n Familie\n Marius Müller-Westernhagen wurde 1948 in Düsseldorf geboren und wuchs zusammen mit seiner zwei Jahre älteren Schwester Christiane im linksrheinischen Stadtteil Heerdt auf. Sein Vater Hans war Mitglied des Ensembles des Düsseldorfer Schauspielhauses zur Zeit des Intendanten Gustaf Gründgens; er verstarb bereits am 18. Dezember 1963 im Alter von 44 Jahren. Seine Mutter war die Angestellte Liselotte Müller-Westernhagen, die im Jahre 1999 verstarb. Das schwierige Verhältnis von Mutter und Sohn sowie der frühe Verlust des Vaters waren immer wieder Gegenstände seiner Liedtexte (wie z. B. in Was Du … aus dem Album In den Wahnsinn). Erst in den 1990er Jahren kam es zur Versöhnung. Liselotte Müller-Westernhagen ist auch im Film Keine Zeit zu sehen.\n \n 1988 heiratete Marius Müller-Westernhagen das Fotomodell Romney Williams aus New York, die aus erster Ehe den Sohn Giulio hat. Das Paar trennte sich im Jahre 2013.[2] Müller-Westernhagen hat aus der früheren Beziehung mit der Schauspielerin und Fotografin Polly Eltes die gemeinsame Tochter Sarah („Mimi“), britisches Model und Sängerin in einer Rockband.[3]\n \n Die ersten künstlerischen Schritte\n Noch vor dem Tod seines Vaters hatte der 14-jährige Marius seinen ersten Auftritt in dem Fernsehfilm Die Höhere Schule nach Scholem Alejchem unter der Regie von Wilhelm Semmelroth. Die erste Gage wurde vom DEG-Fan umgehend in eine Eishockey-Ausrüstung investiert. Marius Müller-Westernhagen entschied sich, beim Schauspiel zu bleiben. 1965 übernahm er die Sprechrolle für die Hauptfigur bei der WDR-Hörspiel-Produktion von Wickie und die starken Männer.[4]\n \n In der zweiten Hälfte der 1960er Jahre widmete sich Müller-Westernhagen der Musik, brachte sich selbst das Gitarrenspiel bei und begann eine klassische Gesangsausbildung. Stimmlich erreichte er bereits die „Shouterqualität“, die sein gesangliches Markenzeichen wurde und an Steve Marriott von der damals sehr populären Band The Small Faces erinnerte. In der damals sehr lebendigen Düsseldorfer Musikszene brachte er es Ende der 1960er mit seiner Band Harakiri Whoom bereits zu lokaler Bekanntheit. Mit dem im Jahr 1978 erschienenen Titel Mit 18 thematisierte er diese musikalische Jugendzeit (Textzeile: „Mit 18 rannt’ ich in Düsseldorf rum – war Sänger in ’ner Rock’n Roll Band“). Mit dem Namen der Band entstand 1968 auch ein Film, eine Politsatire, die zum Skandal geriet und zunächst nicht ausgestrahlt wurde. Nach Auflösung von Harakiri Whoom widmete Müller-Westernhagen sich der Tätigkeit als Schauspieler, Sänger und Journalist.\n \n Anfang der 1970er Jahre zog Müller-Westernhagen mit seiner Lebensgefährtin, der 17 Jahre älteren Schauspielerin Katrin Schaake, nach Hamburg-Pöseldorf.[5] Häufig war er Gast in der Künstler-Wohngemeinschaft Villa Kunterbunt in Hamburg-Winterhude, in der damals unter anderem Otto Waalkes, Udo Lindenberg und Willem wohnten.[6] 1972 brachte er für die ZDF-Satiresendung Express das Lied Gebt Bayern zurück an die Bayern in Anlehnung an Paul McCartneys Give Ireland Back to the Irish auf den Markt. Nach massiven Protesten wurde die Single von der Plattenfirma wieder vom Markt genommen. In Roland Klicks Film Supermarkt synchronisierte er den Hauptdarsteller und steuerte das Stück Celebration für den Soundtrack unter dem Namen Marius West bei. Während der Arbeiten zum Film lernte er den Produzenten Peter Hesslein kennen.\n \n 1974 unterzeichnete er einen Plattenvertrag bei Warner Music. Sein Debüt-Album Das erste Mal wurde von Peter Hesslein im Oktober 1974 produziert und Anfang 1975 veröffentlicht. Es war kommerziell nicht erfolgreich. Die ARD strahlte im selben Jahr unter dem Titel Es geht mir wie dir eine Dokumentation über den jungen Sänger aus, in der Müller-Westernhagen und einige ihm nahestehende Personen, wie seine Mutter und seine Lebensgefährtin, dem Moderator Reinhard Münchenhagen Fragen über sein Leben und seine Musik beantworten.\n \n Die ersten größeren Erfolge\n Sein schauspielerischer Durchbruch gelang Marius Müller-Westernhagen mit dem 1976 gedrehten Film Aufforderung zum Tanz als LKW-Fahrer „Theo Gromberg“. Die Geschichte um die Fernfahrer Gromberg und Goldini (der Italiener Goldini wurde vom späteren Lindenstraßen-Darsteller Guido Gagliardi verkörpert) fand 1980 ihre bedeutend erfolgreichere Fortsetzung im Kino-Film Theo gegen den Rest der Welt. Dieser Film unter der Regie von Peter F. Bringmann wurde zum erfolgreichsten Film des Jahres und mit fast drei Millionen Zuschauern auch einer der kommerziell erfolgreichsten deutschen Nachkriegsfilme überhaupt. Im selben Jahr erhielt Müller-Westernhagen den Ernst-Lubitsch-Preis für seine darstellerische Leistung. Zu dieser Zeit befand sich Müller-Westernhagen auf dem Höhepunkt seines schauspielerischen Ruhms.\n \n Neben den Musikalben nahm Westernhagen, der in jungen Jahren mehrfach für den Hörfunk als Hörspielsprecher tätig war, Tonträger mit gesprochenen Texten auf, einmal Texte von Wolfgang Borchert, dann das musikalische Märchen Peter und der Wolf und Die Geschichte von Babar, dem kleinen Elefanten von Francis Poulenc.\n \n Nach zwei weiteren erfolglosen LPs bekam seine musikalische Karriere mit dem 1978 erschienenen Album Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz Aufwind. Es entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Produzenten und Bassisten Lothar Meid, erreichte hohe Verkaufszahlen und verkaufte sich bis heute über 1,5 Millionen Mal.\n \n Als Musiker fiel er zunehmend durch häufig sehr provokante Texte auf. Zum Skandal geriet die Single Dicke, wobei ihm vorgeworfen wurde, sich über fettleibige Menschen lustig zu machen. In einem anderen Titel thematisierte er die damalige Hysterie um die RAF-Terroristen (Grüß mir die Genossen). An den massiven Erfolg des Pfefferminz-Albums konnte er lange Jahre nicht mehr anschließen, obwohl die Nachfolge-LPs Sekt oder Selters (1980) und Stinker (1981) kommerziell erfolgreich waren.\n \n 1981 nahm er das Titellied für den Tatort-Krimi „Grenzgänger“ mit Götz George (Schimanski) Hier in der Kneipe fühl ich mich frei auf. Zu dieser Zeit startete Müller-Westernhagen sehr erfolgreiche Tourneen.\n \n Die 1980er Jahre: Imagewechsel und Experimente\n Zwischen 1982 und 1986 erschienen fünf Alben, auf denen teilweise mit Synthesizern experimentiert wurde und auf denen Müller-Westernhagen auch Mackie Messer von Brecht und Weill coverte (zu hören auf Die Sonne so rot von 1984).\n \n Zu seiner erfolgreichsten Veröffentlichung wurde in dieser Zeit das Album Laß uns leben (erschienen 1985), eine Zusammenstellung von Balladen seiner bis dahin veröffentlichten LPs.\n \n In dieser Zeit wirkte Müller-Westernhagen beim Projekt Band für Afrika mit. Außerdem absolvierte er zu den Alben recht erfolgreiche Tourneen. Hier erarbeitete er sich den Ruf eines exzellenten Live-Künstlers. Auch trat er in den 1980er Jahren mehrmals beim Festival Rock am Ring auf.\n \n Bei den Dreharbeiten zu dem Kinofilm "Der Schneemann" (Regie: Peter F. Bringmann) verliebte sich MMW in die britische Schauspielerin Polly Eltes, mit der er 1985 Tochter Sarah, genannt Mimi, bekam.\n \n 1988 heiratete er das Model Romney Williams, die einen Sohn aus einer früheren Beziehung mit in die Ehe brachte und mit der er bis Ende 2013 zusammenlebte.\n \n Die größere private Verbindung fand ihren Ausdruck auch in seinem künstlerischen Schaffen. Seinen Schauspielberuf ließ er 1987 nach der Christoph-Blumenberg-Produktion Der Madonna-Mann hinter sich und produzierte das Album Westernhagen, mit dem er sich vom Image des burschikosen Pöblers „Marius“ verabschiedete und nunmehr zum gut gekleideten, adretten und arrogant wirkenden „Westernhagen“ geriet, was bei vielen Fans der ersten Stunde zu Irritationen führte. Auch „Müller“ mit Bindestrich tilgte er mit diesem Album aus seinem Namen.\n \n Der Imagewechsel brachte ihm zuweilen den Ruf als "Armani-Rocker" ein.\n \n Dennoch wurde das Album viel beachtet und enthielt Lieder, die inzwischen fast zu Klassikern geworden sind (wie z. B. Ganz und gar und Weißt Du, daß ich glücklich bin), vor allem aber der Song Freiheit, welcher seit 1989 als Lied-Synonym der deutschen Wiedervereinigung gilt.\n \nAuszug Text aus Wikipedia - Weitere Infos dann hier:\n \n https://de.wikipedia.org/wiki/Marius_M%C3%BCller-Westernhagen\n \n  



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