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Internationales Frauenfilmfestival

Vom 14. bis 19. April in Dortmund: 100 Filme weiblicher Filmschaffender setzen sich mit dem Thema Wohlstand und Komfort auseinander.\n \n 3 von 23 Filmen, 13%, waren im diesjährigen Berlinale-Wettbewerb von Regisseurinnen. Das ist erschreckend wenig. Das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund|Köln will dazu beitragen, dies zu ändern. Es ist eines der größten und bedeutendsten Frauenfilmfestivals weltweit. Als einzige Veranstaltung dieser Art in Deutschland bietet es die optimale Plattform für Regisseurinnen, Kamerafrauen, Filmmusikerinnen und andere Filmschaffende. Sie haben hier die Gelegenheit, ihre aktuellen Arbeiten zu präsentieren. Dabei ist das Festival an Rhein und Ruhr offen für alle Genres und Stile. Das IFFF Dortmund|Köln versteht sich nicht nur als Präsentationsbühne sondern auch als Forum für Vernetzung, Austausch und Weiterbildung. Hier werden Fragen der Produktionsbedingungen, Nutzungsrechte, die Rolle von internationalen Frauenfilmnetzwerken, Urheberrechtsfragen und innovative Vertriebswege diskutiert. Workshops sind fester Bestandteil des Festivalprogramms.\n \n Das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund | Köln findet im jährlichen Wechsel in den Städten Köln und Dortmund statt. Dieses Jahr ist Dortmund an der Reihe. Vom 14. Bis 19. April 2015 werden hier gut 100 Filme von Regisseurinnen aus aller Welt präsentiert. \n Das Besondere an der Dortmunder Festivalausgabe ist, dass das Film-Programm nach einem bestimmten Themenschwerpunkt ausgerichtet ist.\n \n Dieses Jahr lautet das Schwerpunktthema: KOMFORT. Unter diesem Stichwort sollen Filme gezeigt werden, die der Frage nach dem Wesen und den Folgen eines Wohlstandsdenkens nachgehen. Wer bezahlt für den Wohlstand, den Komfort, das gute Leben der Menschen in den Wohlstandsgesellschaften? Der Wunsch nach Komfort oder Bequemlichkeit ist verständlich, ebenso die Absicht, den eigenen Lebensstandard oder den der Kinder zu verbessern. Die Schere zwischen Arm und Reich jedoch öffnet sich immer mehr, 2016 wird 1% der Weltbevölkerung 50% des Weltvermögens besitzen. Der Grad der Ausbeutung natürlicher Ressourcen sieht ähnlich dramatisch aus. Was kostet das konkret? Kontinuierlich wächst das Unbehagen gegenüber steigendem Konsum. Vor allem die Dokumentarfilme reißen die Scheuklappen der alltäglichen Schizophrenie für mehr als eine Filmlänge herunter und rühren mit Klarheit und Menschlichkeit an existenzielle Fragen. Vor dem Komfort steht die Arbeit. Unter welchen Bedingungen arbeiten und wirtschaften wir? Und wie ist es dabei konkret um die Situation der Frauen bestellt? Der Blick richtet sich dabei besonders auf das Ruhrgebiet, dessen identitässtiftendes Merkmal seit jeher die Arbeit war. Auf der Suche nach positiven Modellen lohnt auch ein Blick auf utopische Entwürfe aus der Geschichte.\n \n Rund 90 Filme aller Genres gruppieren sich unter dem Festivalmotto – vom kurzen Videoclip, Stummfilm, Werbefilm oder Essay bis zum großen Spiel- und Dokumentarfilm. Alle suchen nach Gründen, warum es sich lohnt, sich vom Konsumwahn abzuwenden und über das Unkomfortable nachzudenken. Den Startschuss gibt das Dortmunder CineStar Kino mit dem schwedischen Spielfilm STELLA von Sanna Lenken, ein feinfühliger und wertvoller Beitrag zum Thema Essstörung.\n



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