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Engagiert & Mitgemischt

Start-up-Initiative nimmt Fahrt auf

Thema "Talente" zum Auftakt der Reihe von fünf Workshops mit Düsseldorfer Gründerszene/Neue Angebote und Maßnahmen\n Auftakt zur Weiterentwicklung der neuen Start-up-Initiative der Wirtschaftsförderung: In insgesamt fünf Workshops werden sich ab sofort wöchentlich jeweils rund 20 bis 30 Vertreterinnen und Vertreter von Start-ups, etablierten Unternehmen, Investoren, Wissenschaft und Politik treffen, um konkrete Maßnahmen zur Unterstützung von Gründerinnen und Gründern in der Landeshauptstadt zu entwickeln und umzusetzen. Durch die Workshops sollen bereits existierende Initiativen, Projekte und relevante Akteure besser vernetzt und Kooperation gefördert werden. Im Mittelpunkt des ersten Workshops am Mittwoch, 28. Oktober, stand das Thema "Talente". Bis Ende November wird es vier weitere Workshops zu den Themen "Kapital", "Clustering und Positionierung", "digitale Infrastruktur" sowie "Unterstützung durch etablierte Unternehmen" geben.\n \n Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Ziel der Start-up-Initiative ist es, Neugründungen und Wachstum junger Unternehmen zu beflügeln und Düsseldorf zu einer wichtigen deutschen Metropole mit klarem Profil für Start-ups zu machen."\n \n Der Startschuss für die Workshop-Reihe fiel im "STARTPLATZ", Speditionstraße 15 a. Die Impulsvorträge zum Thema "Talente" hielten Christian Weiß, Gründer & Geschäftsführer Project A Ventures (Frühphaseninvestor im Bereich E-Commerce), und Dr. Shukry Na'amnieh, CEO von Tunatech, einer Ausgründung aus der Heinrich-Heine-Universität. Konkret diskutierte die Arbeitsgruppe Angebote und Formate, um insbesondere an den Hochschulen den Gründergeist zu unterstützen sowie Start-ups und potenzielle Gründer mit etablierten Unternehmen und Investoren besser zu vernetzen. Uwe Kerkmann, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt, kündigte an, einige Workshop-Ideen direkt aufzugreifen und bereits 2016 in Angriff zu nehmen: "Wir denken dabei etwa daran, das Start-up-Weekend stärker auf bestimmte Cluster zu fokussieren, das Angebot an den Düsseldorfer Hochschulen insgesamt mehr auf Gründungsinteressierte auszurichten oder die Düsseldorfer Innovations- und Wissenschaftsagentur DIWA zu einem Hochschulinkubator für alle Studenten in Düsseldorf weiterzuentwickeln."\n \n Eine zentrale Erkenntnis des ersten Workshops war die Tatsache, dass 35 Prozent der Start-up-Gründer in Düsseldorf auch hier studiert haben, es aber dennoch bislang vergleichsweise wenige Ausgründungen (Spin-offs) an der Heinrich-Heine-Universität (HHU) gibt - 0,7 pro 1.000 Studenten. Wenn die HHU sich mit der Förderung von Ausgründungen an der Spin-off-Quote der FH München (2,9 Ausgründungen pro 1.000 Studenten), eine der gründungsstärksten Hochschulen Deutschlands, orientieren würde, wären rund 75 zusätzliche Ausgründungen bis 2020 möglich. Uwe Kerkmann: "Es gibt auch ein weiteres großes Potenzial an Universitäten in der Region, zum Beispiel an der RWTH Aachen oder dem Forschungszentrum Jülich, durch Gründungsinteressierte, die sich einer aktuellen Befragung zufolge gerne in Düsseldorf niederlassen würden." Einig waren sich die Workshop-Teilnehmer auch darin, die Vernetzung der Community gerade mit Blick auf etablierte Unternehmen voranzubringen.\n \n Für die Start-up-Initiative hat sich die Wirtschaftsförderung externe Hilfe an Bord geholt. Zur Bestandsaufnahme führte die Unternehmensberatung McKinsey & Company im Vorfeld der Workshops unter anderem mehr als 40 Experteninterviews mit Akteuren aus allen Bereichen der Start-up-Szene, um Düsseldorfs Stärken zu erfassen, aber auch konkreten Verbesserungsbedarf abzufragen. Die Berater stellten darüber hinaus Vergleiche mit anderen Städten an, die international mit der Förderung von Start-ups erfolgreich sind - so genannte Benchmark-Analysen.\n\r\nQuelle Text:\n http://www.duesseldorf.de/top/thema010/aktuell/news/startup/index.shtml\n\r\nQuelle Bild:\n\r\nPixabay\n



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