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Düsseldorf first!

Foto: Thomas Rabsch

18.5

Düsseldorf first! — Eine außerordentliche Bürgerversammlung — Ein Theaterstück mit Parteimitgliedern, Politikern und anderen Exoten — Kleine Bühne im #Central — Bürgerbühne des Düsseldorfer Schauspielhauses

Bei einer Blitzumfrage auf der Kö kannte nur ein Bruchteil der Düsseldorferinnen und Düsseldorfer den Namen des Oberbürgermeisters. Auch die Frage, was der Stadtrat eigentlich macht, konnte kaum einer beantworten. Warum interessieren wir uns so wenig für die politischen Strukturen, die unser ganz konkretes Leben prägen? Und was ist mit den Menschen, die sich in Ortsverbänden und Bezirksvertretungen engagieren? Sich durch Aktenberge lesen, Plätze für Fahrradständer suchen und aufpassen, dass keiner geschützte Bäume abholzt? »Düsseldorf first!« bringt ihre Lust und ihren Frust auf die Bühne. So rennt sich eine motivierte Neudüsseldorferin an angeblich offenen Parteitüren immer wieder den Kopf ein, während der stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende längst weiß, dass man in der Politik vor allem Freunde braucht. Die Karteileiche denkt über Konservativismus nach, und die alleinerziehende Sozialarbeiterin hat keine Zeit für politisches Engagement. Bei »Düsseldorf first!« zählt jede Stimme, auch Ihre!
Regie führt Miriam Tscholl, die in ihren Inszenierungen regelmäßig gesellschaftsrelevante Themen aufgreift und mit unterschiedlichen Spielweisen für nichtprofessionelle Darsteller experimentiert. Seit der Spielzeit 2009/10 leitet sie die Bürgerbühne am Staatsschauspiel Dresden.

Wir freuen uns, dass wir eine Reihe von Mitgliedern des Düsseldorfer Stadtrates als Gäste des Theaterabends gewinnen konnten. Alternierend treten auf: Angela Hebeler (Bündnis 90 / Die Grünen), Ulf Montanus (FDP), Andreas-Paul Stieber (CDU) und Philipp Tacer (SPD).

Mit: Heiner Geldermann, Britta Kollmann, Aljoscha Leonard, Anna-Maria Lienau, Marie-Catherine Meyer, Stephan Meyer, Gedeon Mfebe, Tobias Reichelt, Edith Steuten, Michael Swoboda, Marvin Wittiber — Regie: Miriam Tscholl — Text und Dramaturgie: Dagrun Hintze — Austattung: Bernhard Siegl — Musik/ Video: Fabian Schulz



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