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Kunst & Kultur

Internationale Filmfestspiele von Cannes 2017

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Die 70. Internationalen Filmfestspiele von Cannes: 17. bis 28. Mai 2017

Die 70. Internationalen Filmfestspiele von Cannes fanden vom 17. bis 28. Mai 2017 statt. Sie standen zum vierten Mal unter der Leitung von Präsident Pierre Lescure, während Thierry Frémaux als Generaldeligierter für die künstlerische Leitung verantwortlich ist.

Jurypräsident des Internationalen Wettbewerbs, in dem unter anderem die Goldene Palme für den besten Film des Festivals vergeben wird, war in diesem Jahr der spanische Filmemacher Pedro Almodóvar.[1] Mit dem Hauptpreis wurde das satirische Drama The Square des Schweden Ruben Östlund ausgezeichnet.

Als Eröffnungsfilm wurde der außer Konkurrenz laufende französische Spielfilm Les Fantômes d’Ismaël von Arnaud Desplechin ausgewählt. Moderatorin der Auftaktzeremonie und der abschließenden Preisgala war die italienische Schauspielerin Monica Bellucci, die 2006 bereits Jurymitglied war.[2]

Das offizielle Programm, darunter die Filmbeiträge für den Internationalen Wettbewerb um die Goldene Palme, wurde am 13. April 2017 vorgestellt[3] und am 27. April 2017 um weitere Filme ergänzt.[4] Zum 70. Jubiläum wurde die Preistrophäe mit 167 kleinen Diamanten besetzt, die sich „wie Sternenstaub“ über das goldene Palmblatt legen.[5]

Für das Festivalplakat stand ein Pressefoto aus dem Jahr 1959 Pate, dass die italienische Schauspielerin Claudia Cardinale bei einem Tanz über den Dächern von Rom zeigt. Der Fotograf ist nicht namentlich bekannt.[6] Für Kritik im Internet und in den Sozialen Medien sorgte der Umstand, dass das Foto nachträglich retuschiert wurde, um Cardinale schlanker erscheinen zu lassen.[7] Die Schauspielerin selbst bezeichnete den Eklat später als „falsche Kontroverse“: „Ich habe nichts gegen die künstlerische Bearbeitung des Bilds einzuwenden. Es ist ein Poster, das, neben mir, einen Tanz, einen Flug darstellt. Dieses Bild wurde retuschiert, um die Wirkung der Anmut zu betonen und mich in einen Traum zu verwandeln; es ist Sublimation. Die Sorge hier um den Realismus muss nicht sein, und als überzeugte Feministin sehe ich keine Respektlosigkeit gegenüber den Frauen. Es gibt wichtigere Dinge auf der Welt, die man bereden sollte. Lasst uns nicht vergessen, dass es nur Kino ist!“, so Cardinale.[8]

Als Nachfolger des letztjährigen Jurypräsidenten George Miller wurde Ende Januar 2017 Pedro Almodóvar präsentiert.[1] Er gilt als der weltweit bekannteste spanische Filmemacher seiner Generation, mit 20 Regiearbeiten bei Spielfilmen seit den 1980ern. Seine Filme zeichnen sich durch einen „konsequent-eigenwilligen filmischen Stilmix aus schrill-schrägen oder kitschigen Elementen, einen hemmungslosen Zitatstil und surrealistische Einfälle sowie extravagante Kostüme und eine ausgefallene Gestaltung des Ambientes“ aus und machten unter anderem Antonio Banderas, Javier Bardem, Carmen Maura, Victoria Abril und Penélope Cruz (Darstellerpreis in Cannes 2006 für Almodóvars Volver – Zurückkehren) zu Stars.[9] Die Fachkritik lobte Almodóvar als Erben von Luis Buñuel[9] und als Säulenheiligen des europäischen Autorenkinos, als radikalen, unerbittlichen Künstler mit Marotten.[10] „Mein Ideal einer Geschichte ist eine Frau, die sich in einer Krise befindet“, so der Filmemacher.[9]
Almodóvar konkurrierte zwischen 1999 und 2016 fünfmal im Wettbewerb um die Goldene Palme und erhielt 1999 den Regiepreis für Alles über meine Mutter und 2006 den Drehbuchpreis für Volver – Zurückkehren. 2004 eröffnete er mit La mala educación – Schlechte Erziehung außer Konkurrenz das Filmfestival und war 1992 unter Gérard Depardieu bereits Jurymitglied. Auch zierte Almodóvar zur 60. Auflage des Festivals von Cannes gemeinsam mit anderen Filmschaffenden das offizielle Festivalplakat.[1]

Quelle Auszug Text und weitere Infos

Wikipedia

Quelle Video

YouTube

Quelle Bilder

Pixabay

 

 




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